Fussball gegenüber Konzerte bevorzugt ??

Beim Neustart von Veranstaltungen scheint der Fussball die Nase zuhaben.

Sind Fußballspiele sicherer als Konzerte?

Regionale Unterschiede spielen selbstverständlich eine Rolle. Das Infektionsgeschehen in Mecklenburg oder Sachsen unterscheidet sich von dem in Nordrhein-Westfalen. Es ist nicht nur legitim, sondern sinnvoll, dass Politik und Verwaltung diese Unterschiede bei ihrer Entscheidungsfindung berücksichtigen. So erhalten in den meisten Bundesländern im Westen bislang keine Clubs die Erlaubnis, ihr Stadion mit mehreren tausend Zuschauern zu füllen.

Allerdings wirft es Fragen auf, wenn Veranstalter und Fußballvereine in ein und demselben Bundesland krass unterschiedlich behandelt werden. Das zeigt das Beispiel Sachsen: In Leipzig dürfen 8.500 Fans ins Stadion aber in Dresden nur 300 in die Semperoper. Ist es denn unmöglich Veranstaltungen in Konzerthäusern, Hallen und Theatern so zu gestalten, dass sie für die Besucher ein größtmögliches Maß an Sicherheit bieten?

Gleiches Recht für alle

Die Pandemie verlangt Wachsamkeit, aber auch Flexibilität. Die Risikoeinschätzung sollte nicht nur von starren Regeln bestimmt werden, sondern das tatsächliche Gefährdungspotential berücksichtigen. Vor allem aber darf nicht der Eindruck entstehen, als würden die politisch gut vernetzten Fußballvereine bevorzugt.

Wenn Präsidenten von Fußballvereinen argumentieren, dass sie einen wichtigen Teil ihrer Einnahmen mit dem Verkauf von Eintrittskarten erzielen, was sollen dann Veranstalter, Künstler, Musikschaffende und Dienstleister der Veranstaltungsbranche sagen? Kurz vor Beginn des Herbstes besteht ausreichend Gelegenheit, ihnen eine Chance zu geben. Quelle PB (Auszug)

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