Kölner Wirte – Es reicht

IG Gastro wendet sich in Appell zum 11.11. an Stadt Köln

Mit einem flammenden Appell zum 11.11. hat sich die IG Gastro, der Zusammenschluss von Kölner Wirten, an die Stadt und das Festkomitee Kölner Karneval gewendet. Die Gastronomen machen auf ihrer Facebook-Seite deutlich, dass sie sich nicht als den Grund für die dramatische steigenden Infektionszahlen sehen. „Es reicht und wir müssen miteinander reden!“, heißt es dort. „Wir sollen am 11.11. unsere Läden dicht machen, ihr macht uns ein schlechtes Gewissen und droht uns damit, wenn wir eure Kampagne einer freiwilligen Zwangsschließung nicht unterstützen, danach über viele Wochen unter den Folgen leiden müssen“. Dabei belegten die Zahlen der Robert-Koch-Institutes eindeutig, dass nur ein Bruchteil der Infektionen aus der Gastronomie kommen würden. Stadt und Festkomitee müssten mit aller Kraft darauf hinwirken, dass am 11.11. nicht im privaten Bereich gefeiert würde. „Die Folgen wären für uns alle, ob jung oder alt, auf Wochen und Monate desaströs und ruinös“.
Das Festkomitee reagierte ebenfalls auf Facebook auf den Beitrag. „Liebe IG Gastro, da habt ihr wohl einiges missverstanden“. Man wolle doch „gemeinsam ein Zeichen setzen: Es lohnt sich nicht, am 11.11. nach Köln zu kommen“. Das Festkomitee forderte die Wirte-Vertretung dazu auf, nicht „aufeinander rumzuhacken“, sondern „gemeinsam die Menschen auffordern, diesen Tag ohne wilde Party zu verbringen“. Darüber könne man auch am runden Tisch sprechen, den es zu diesem Thema gebe.
Am Dienstag wollen Stadt und Festkomitee in einer Pressekonferenz im Rathaus darüber informieren, mit welcher Strategie das Feiern zum Sessionsauftakt am 11.11. verhindert werden soll. Quelle:Kölner Rundschau (Auszug).

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