Kulturminster/innen auf Eckpunkte verständigt

Die Kulturminister/innen von Bund und Ländern haben sich auf Eckpunkte verständigt, die eine langsame Wiederaufnahme des Kulturbetriebs ermöglichen sollen. Dass Konzerte, Clubs und Festivals nicht erwähnt werden, stößt auf Unverständnis.

Das sechssseitige Papier, das der Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Regierungschefs der Länder vorgelegt wurde, orientiert sich an den Konzepten einschlägiger Branchen- und Berufsverbände, um so eine bundesweit möglichst einheitliche, transparente und sichere Handhabung zu gewährleisten.

Voraussetzungen für die Lockerungen sind jeweils die lokalen Entwicklungen der Infektionszahlen, auf deren Basis individuell an Spielstätten angepasste Vor-Ort-Konzepte entwickelt werden sollen. Auffällig ist, dass sich diese Handreichungen primär auf Spielstätten wie etwa Theater und Kinos beziehen.

Unverständliche Lücke

Für Erhard Grundl, den kulturpolitischen Sprecher der Grünen im Bundestag, ist die Auslassung von Clubs, Livemusikspielstätten und Festivals in dem Papier unverständlich. Gegenüber der Presse gibt er an, dass sich die Länder, die Kulturstaatsministerin und die Bundeskanzlerin stärker für diese Kultursparten einsetzen müssten, deren Öffnung in absehbarer Zeit nicht möglich sei.

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