Volker Lechtenbrink gestorben

**Volker Lechtenbrink** (* 18. August 1944 in Cranz, Ostpreußen; † 22. November 2021 in Hamburg) war ein deutscher Schauspieler, Synchronsprecher, Regisseur, Intendant, Texter, Country- und Schlagersänger.

Lechtenbrink starb am 22. November 2021 im Alter von 77 Jahren nach schwerer Krankheit im Kreise seiner Familie in Hamburg. Er war in fünfter Ehe mit einer Heilpraktikerin verheiratet und wohnte in Hamburg, das er als seine „Heimatstadt“ bezeichnete. Aus seinen früheren Beziehungen hatte er einen Sohn und zwei Töchter.
Lechtenbrink wurde am 18. August 1944 als Sohn eines Angestellten im ostpreußischen Cranz (heute Selenogradsk in Russland) geboren, wuchs aber in Bremen und Hamburg auf. Bereits mit acht Jahren übernahm er Sprechrollen im NDR-Kinderfunk. Nach seinem Auftritt in „Die Brücke“ absolvierte er eine Schauspielausbildung an der Hamburger Staatlichen Hochschule für Bildende Künste sowie beim privaten Hamburger Schauspielstudio Freese.
Schon mit 26 Jahren hatte er rund 60 Bühnen- und 50 Fernsehrollen gespielt. „Ich habe alles gespielt: vom Mörder bis zum Liebhaber, vom Verbrecher bis zum Komiker“, sagte er in einem Interview mit der Nachrichtenagentur dpa zu seinem 70. Geburtstag.
Bekannt wurde Lechtenbrink auch durch seine unverwechselbare sonore Stimme: Als Synchronsprecher war er unter anderem die deutsche Stimme von Kris Kristofferson und Burt Reynolds. 1995 kam noch der Job des Intendanten bei den Bad Hersfelder Festspielen hinzu, 2004 übernahm er für drei Jahre die Leitung des Hamburger Ernst-Deutsch-Theaters. Dort wurde ihm in diesem Jahr auch der Gustaf-Gründgens-Preis verliehen. R.I.P. Quelle t-online (Auszug).

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