Semmelmann und Kokemüller fordern Perspektive

Semmelmann und Kokemüller fordern Perspektive

Kurzfristig brauche die Livebranche „spätestens ab Februar unbedingt eine Perspektive“, sagt Dieter Semmelmann, Geschäftsführer Semmel Concerts, im Gespräch mit der Münchner „Abendzeitung“ („AZ“). „Die politischen Aussagen von heute sind morgen schon Makulatur. Eine schlimmere Negativwerbung wie aktuell können wir nicht bekommen. Das ist frustrierend und macht mürbe. Geld zu verdienen, ist seit zwei Jahren fast nicht mehr möglich.“

Dem pflichtet sein Kollege Ralf Kokemüller, Geschäftsführer Mehr-BB Entertainment im selben Interview bei: „Auch die jüngste Bund-Länder-Konferenz hat wieder keine Klarheit gegeben, weil die Beschlüsse nur auf 14 Tage gefasst worden sind und man weiterhin auf Sicht fährt.“ Bei Veranstaltungsabsagen übernehme der Bund zwar einen Großteil der ausgefallenen Kosten, „doch unter dem Strich bleiben zehn Prozent als Verlust bei uns selbst hängen“, so Kokemüller weiter.

Der Musical-Produzent klagt auch, dass es bis 2020 noch möglich gewesen sei, Musical-Produktionen gegen pandemiebedingte Absagen zu versichern – was Mehr-BB Entertainment etwa bei „Bodyguard“ vor Schäden in Millionen-Höhe bewahrt habe. Inzwischen biete jedoch kein Versicherer mehr solche Policen an. Quelle MW (Auszug).

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