Brauerei wirft unbeliebte Blaskapelle aus Festzelt

Nach zahlreichen Beschwerden

Brauerei wirft unbeliebte Blaskapelle aus Festzelt

So mies war die Stimmung wohl noch nie in einem Oktoberfestzelt: Nach massiver Kritik zieht die Paulaner-Brauerei nun Konsequenzen.

Ewiges Warten auf dann kaltes Essen, harscher Umgang der Kellner und vorallem: furchtbare Musik der Blaskapelle Josef Menzl. Die miesen Bewertungen für das Festzelt „Bräurosl“ auf dem Münchner Oktoberfest reißen nicht ab (t-online berichtete) und die Google-Bewertungen für das Zelt sind im Keller.

Die Zelt-Eigentümerin Paulaner-Brauerei setzte also zum Gespräch mit Wiesn-Wirt Peter Reichert an – mit harter Konsequenz: Die Blaskapelle muss weg.

Ab jetzt nur noch Coversongs für bessere Stimmung
Laut „Bild“-Bericht teilte die Brauerei nun mit: „Wir tauschen die Band jetzt aus.“ Besucher regten sich im Internet über die langweilige, ausschließliche Blasmusik der Kapelle auf und forderten mehr Party-Musik, damit die Stimmung im Zelt besser werde. Die neue Band seien Freunde von Menzl, die Coversongs spielen, so die Brauerei.

Die Besucher des Zelts machen in den Google-Bewertungen ihrem Ärger Luft: „Unglaublich, wir warten seit 1 1/2 Stunden auf ein Hendl. Die Ente kam nach einer Stunde allerdings kalt. Ich erwarte schon was anderes von einem Wiesnzelt“, schreibt eine Besucherin. „Es regnet ins Essen, die Musik ist ein Graus (ich möchte auch keine Ballermann Musik hören, der typische deutsche Schlager ist mein Wunsch) und die Organisation von Reservierung ist quasi nicht vorhanden. Nie wieder!“, so ein weiterer.

Trinkt der Wirt selbst zuviel?
Auch der Wirt Reichert sieht sich persönlichen Vorwürfen ausgesetzt. So soll er laut Bericht am frühen Abend bereits drei Maß Bier getrunken haben. Reichert wehrt sich in „Bild“: „Das geht keinen etwas an. Und ich habe noch nie so viel Wasser und Kaffee getrunken, wie in den letzten drei Tagen.“

Der Stadt München sind die massiven Beschwerden ein Dorn im Auge. „Wir werden den Wirt einbestellen, anhören und die Sachverhalte genau prüfen“, zitiert „Bild“ den Wiesnchef Clemens Baumgärtner. „Es gibt von uns aber keine Vorverurteilung.“ Quelle T-online.de

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