GEMA vor Richtungsentscheidung
GEMA vor Richtungsentscheidung:
Reform der Kulturförderung könnte viel Geld für die U-Musik bereitstellen Spezial/Schwerpunkt von Daniel Nagel veröffentlicht am 30.04.2026 gema kulturförderung musikereinkommen GEMA vor Richtungsentscheidung: Reform der Kulturförderung könnte viel Geld für die U-Musik bereitstellen Bei der GEMA-Mitgliederversammlung 2025 scheiterte ein Antrag zur Reform der Kulturförderung knapp. © Manuel Vescoli Bei ihrer bevorstehenden Mitgliederversammlung in Berlin (5. bis 7. Mai 2026) steht die GEMA vor einer weitreichenden Entscheidung.
Die Mitglieder stimmen über die Reform der Kulturförderung ab. Stimmen sie zu, eröffnen sich für Songwriter, Komponisten und Textdichter aus dem Bereich der populären Musik völlig neue Fördermöglichkeiten. Bei der Reform geht es nicht um eine Änderung des Verteilungsplans, sondern um die Anpassung der sogenannten Kulturförderung, in der Sprache der GEMA auch „Wertung“ genannt. Die Kulturförderung wird finanziert, indem 10 Prozent der Einnahmen aus dem Aufführungsrecht einbehalten und nach gewissen Kriterien als Förderung an die Mitglieder ausgeschüttet werden.
Hohe Fördersummen Diese Fördersummen sind beträchtlich und erreichen jährlich Beträge von bis zu 50 Millionen Euro. Das ist weitaus mehr als das Förderbudget der Initiative Musik oder anderer Förderinstitutionen. Die Gesamthöhe der Kulturförderung soll durch die Reform nicht sinken, die Gelder sollen aber anders verteilt werden. Aus historischen Gründen unterscheidet die Kulturförderung zwischen E- und U-Musik – und das wird immer mehr zum Problem. Quelle BP (Auszug).


























































































